Ankunft Guatemala

Vorneweg: Wir sind bekennende Guatemal-Fans! Unberührte Natur, die Freundlichkeit der Menschen, die Freude und lachenden Gesichter, die uns hier zuteil werden, machen einen Abschied sehr schwer. Aber der Reihe nach.




 

Nach dem Grenzübertritt nach Guatemala waren wir geschockt. Auch hier gingen die Grenzformalitäten unproblematisch über die Bühne, die Reifen desinfeziert, Eintrag des Autos in Silkes Pass, die Touristenkarte für eine 3-monatige Aufenthaltsgenehmigung waren schnell erledigt, doch die Nacht brach schneller herein als gedacht. Die Wegstrecke von der Grenze zum nächsten Anfahrtspunkt Tikal war auf den ersten 25 Kilometer extrem schlecht, wir krochen im Dunklen im 2. Gang Standgas dahin, die Strecke als solches war alles andere als vertrauenserweckend. Endlich erreichten wir den laut Karte eingezeichneten Asphalt, doch auch hier schockten die plötzlich auftauchenden Toppas (Strassenerhebungen), die hier nicht beschildert waren. Mit atemberaubendem Tempo überholte uns glücklicherweise ein lokaler Bus, an dessen Fersen wir uns anhefteten. So erreichten wir nach weiteren 60 Kilometern unversehrt den Ort Ixlú, die Abzweigung zur
Maya-Stätte Tikal. Da wir den Eintritt in den Nationalpark um dieses Uhrzeit nicht mehr passieren konnten, entschlossen wir uns, die Isla Flores anzusteuern, die am Lago Petén Itzá liegt. Dort endlich angekommen, fanden wir in einer kleinen Jugenherberge einen Platz für die erste Nacht (7 US-$ für beide!) und erholten uns Tags darauf in einem schönen Hotel und bereiteten uns für Tikal vor. Die Isla Flores gab für uns nicht allzu viel her, der Eindruck von Guatemala sollte sich in Tikal jedoch erheblich ändern!

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