Atitlán See

Unsere ursprüngliche Planung, den See über San Cristóbal Verapaz über das Landesinnere anzusteuern stellte sich als unüberwindliche Tortour dar. Eine Polizeistreife machte uns darauf aufmerksam, dass wir für die100 Kilometer Wegstrecke von San Cristóbal Verapaz nach Santa Cruz del Quiché mehr als 12 Stunden benötigten, eine Weiterfahrt eventuell auch Risiken barg, da die kürzlichen starken Regenfälle die Strasse wegschwemmten und wir die gesamte Strecke dann zurückfahren mussten. So entschieden wir uns zu dem direkten Weg, ließen Ciudad de Guatemala aber links liegen und wählten die Route über Salamá nach Los Encuentros, wo sich die Abfahrt nach Panajachel am Atitlan See befand. Die Strecke lud mehrfach zu Stopps an, eine wunderschöne Landschaft tat sich auch hier auf, sprachlos standen wir oft an Schluchten und Flussläufen, wir genossen die Ruhe und die Unberührtheit der Natur und die Freundlichkeit der Guatemalteken.

Nun sind wir am Atitlan-See und wollen hier unsere Trekking-Fähigkeiten testen, eine Wanderung am Ufer des Sees nach San Pedro de Laguna steht an, wir genießen die Vorzüge eines schönen Hotels mit Warmwasser und wunderschönen Räumlichkeiten.

Gleichzeitig erreichte uns die Nachricht des Hurrikans Emily, der unsere erste Bleibe Playa del Carmen und Cancún zerstört haben sollte, tausende Touristen evakuiert worden wären, viele die Heimreise antraten und die beiden Städte menschenleer machte. Kaum vorstellbar für uns, dass die vom Hurrikan 1988 zerstörten Badestrände mit viel Energie und Kraft gepflanzten Palmenstrände wieder verwüstet wurden. Wir hoffen, dass sich die Schäden in Grenzen halten und unsere Freunde Doris, Herrman, Inge und Wolfgang von den Auswirkungen verschont blieben. Derzeit haben wir noch keinen Telefonkontakt nach Mexiko.

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