San José

Die Fahrt nach San Jose führte über das Hochland Costa Ricas, nach San Ramón. Die Strasse war in einwandfreiem Zustand, ziemlich ungewöhnlich für Costa Rica dachten wir uns, als in der Höhe von Quesada ein paar Nasenbären auf der Strasse warteten, dass vorbeifahrende fressbares aus dem Auto werfen!


 

Es wurde bereits Nacht als wir in San Ramón ankamen. Wir entschlossen uns, die gut ausgebaute Schnellstrasse Richtung San José noch zu fahren. Lonely Planet gab keine günstigen und interessanten Übernachtungsmöglichkeiten her, so tankten wir nocheinmal voll und fuhren die restlichen 100 Kilometer nach Downtown San Jose. Am Wochenende kostet die Schnellstrasse nichts, so erreichten wir mit vielen Wochenend-Reisenden die Hauptstadt Costa Ricas.

Schon in Fortuna und Monteverde wiesen große Transparente und Werbungen auf das Costa Rica Backpackers hin, wir haben das Hostel trotz der ungewöhnlichen Strassenführung auch gleich gefunden. Anders als viele andere Herbergen ist es dem Besitzer Vincent gelungen, hier eine Unterkunftsmöglichkeit zu etablieren, die seinesgleichen in Puncto Sauberkeit und Preisniveau sucht! Der Laden ist immer voll, wir haben gerade noch ein Zimmer im neu erworbenen Nebenhaus bekommen. Sam, ein Weltenbummler und Künstler aus Frankreich managte dieses Gebäude und eröffnete uns, dass er gerade eine neue Dusche installiert hat!

Eine riesige Küche stand uns im Haupthaus zur Verfügung, das Auto konnten wir auf dem eingeschlossenen Parkplatz abstellen. Ein kleiner Garten ist mit Tischen versehen, wir genossen die Möglichkeit, wieder anständig zu kochen...

Viele Reisende aus allen Ländern teilen sich hier die Gemeinschaftseinrichtungen, hier haben wir mit Abstand die meisten Leute kennengelernt.


 

So auch Björn und Carmen aus Freiburg, leider hatte sich Carmen das kursierende Dengue-Fieber eingefangen, möglicherweise von Björn übertragen. Wir verbrachten zusammen die meisten Abende und spielten Karten bis tief in die Nacht. Danke an Euch beiden für die schöne Zeit, wir werden uns sicher einmal wieder sehen.




 

Carmen, Silke und Björn

San José hat für uns nicht viel zu bieten, die Stadt macht auf uns einen gefährlichen Eindruck, wenn wir abends durch die Strassen ziehen, zwar hat es eine Fussgänger-Zone, die Häuser darin aber sind meist dringend renovierbedürftig. So spielen wir mit dem
Gedanken, nicht nur der trostlosen Stadt, sondern dem andauernden Regen mit einem Besuch der Karibik-Seite zu entkommen.

Wir packen unsere Sachen und fahren nach Cahuita.

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