Peninsula de Nicoya II

Wir wollen noch eine Woche auf der Peninsula bleiben, die traumhaften Strände aber auch die Landschaft dahinter genießen. Auf dem Programm stehen die Strände nördlich und südlich von Porto Carrillo. Wir trainieren schon täglich für unsere größte Challenge, die Besteigung des Cerro Chirripó, mit seinen 3820 Höhenmetern der höchste Berg Costa Ricas. Mal sehen, ob das Wetter auch mitspielt. Die derzeitige Regenzeit lässt nicht alle Trekkings und Besuche der Nationalparks zu, zudem rät das kursierende Dengue-Fieber zur Vorsicht beim Betreten von Feuchtgebieten und Regenwäldern.


 

Täglich pünktlich um 13 Uhr fällt Regen, zwar nicht in der Dimension, wie wir es derzeit von Deutschland übermittelt bekommen, dass ganze Landstriche vom Hochwasser betroffen sind, hier setzt sich der Regen nach einer Stunde und weicht einem idealen Unternehmungswetter, das wir für unsere Touren sehr genießen. Unsere Mountainbikes gehen uns ab, hier wäre wirklich ein Paradies für ausgedehnte Mountainbike-Touren.


Swimming Pools sind einfach ein Graus. Als ich Silke mehrmals mit einer Bombe imponieren wollte, schoss mir bei einem der Sprünge in den hoteleigenen Swimmingpool etwas zuviel Wasser in mein rechtes Ohr. Eine Ohrentzündung war die Folge der Showeinlagen, ja, langsam dürfte man etwas vernünftiger werden. Der Arzt von Samara Dr. Freddy Soto Arroyo half mir mit Anitbiotika und etlichen Schmerzmitteln wieder auf die Füsse und wir können wieder gemeinsam wunderschöne Trekkingtouren unternehmen. Klar, um den Pool mache ich mittlerweilen einen großen Bogen!


 

Ein Tag unseres Aufenthaltes führte uns entlang der Küste zu den schönen Badestränden des Refugios Nacional de Fauna Silvestre de Ostional. Rechtzeitig von unserem Tourguide Dr. Freddy Soto Arroyo gewarnt, der Fluss sei in der Regenzeit unpassierbar, scheuten wir die lange Anfahrt über das entfernte Nicoya und wagten einen Blick auf die Strömung. Schaut schon etwas tief aus, was denkst Du Silke? Nach langem Suchen nach einer geeigneten Furt wagten wir es dann doch. Wie ein Amphibienfahrzeug suchte sich unser Wrangler den Weg zum rettenden Ufer, uff, die Zündung blieb Gott sei Dank trocken!


 

Auch dieser Abschnitt hat seinen ganz besonderen Reiz, abwechslungsreiche Landschaften hinter jeder Bergkuppe, es sind glücklicherweise wenig Touristen unterwegs, der Tag endet mit einem langen Spaziergang entlang der Strände Guiones, Pelada, Nosara und Ostional und einem Fischverkäufer, der uns unsere Leibspeise "Camarones" verkaufte.


 

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