Belize

Die Warnungen vor Belize und deren hohe Kriminalität ist unsererseits ungerechtfertigt. Nach der ersten Nacht im Zelt in Chetumal in Mexiko erreichten wir morgens die Grenze zu Belize. Freundliche Menschen erwarteten uns hier, die Grenzformalitäten waren bald erledigt, der Eintrag des Autos in Silkes Pass, die Autoversicherung für einen Tag und die Desinfektion der Reifen gingen schneller über die Bühne als wir das erwarteten. Wir kürzten ab, als wir die Frage der dicken Zollbeamtin nach Gepäck verneinten und uns der Grenzer am Grenzbaum mit unserem mittlerweilen enorm angestiegenen Hausstand durchwank.


 

Die Strassen sind bestens, bereits in der ersten Ortschaft überholt uns ein riesiger Lastwagen mit einem Container aus Hamburg, das lässt uns hoffen! Eine Polizeikontrolle kurz nach der Grenze ist äußerst freundlich und gibt uns Tipps für die weitere Reiseroute, da wir Belize City meiden wollen. Aber die Sorge ist zu Unrecht, die Häuser sind alle umsäumt mit herrlichen Gärten und englischen Rasen, die Verkehrsschilder alle englischsprachig und so gestaltet sich die Durchfahrt als äußerst unproblematisch. Fast haben wir das Gefühl, diesem Land aufgrund anderer Erzählungen Unrecht zu tun und bedauern, nicht ein wenig länger hier zu bleiben. Die Strecke dann von Belize City ins landwirschaftlich genutzte Hinterland über Belmopan und San Ignazio war dann das Highlight der Fahrt. Zahlreiche Kurven und wechselnde Eindrücke über das endlich an Höhe gewinnende Land lösten die Monotonie der Strassen von Mexiko ab, wir erreichten gegen Abend die Grenze zu Guatemala. Schade, Belize war wirklich ein Augenschmaus!
Good bye Belize!

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